Physiotherapie

 

Ablauf der Therapie

Zu Beginn der Therapie erfolgt ein ausführliches Anamnesegespräch, das mit dem gemeinsamen Festlegen der Therapieziele endet. Daraus ergibt sich die Behandlungsfrequenz, die zu Beginn meist wöchentlichen, und später in zwei oder drei wöchentlichen Abständen erfolgt. In den ersten Einheiten entwickelt sich ein Übungsprogramm mit den zielführenden Übungen, die der Patient erlernt und zu Hause selbständig durchführt. In der Therapie werden die erlernten Techniken der Ausbildungen angewandt und das Übungsprogramm kontrolliert und wenn nötig adaptiert.

 

Wann hilft Physiotherapie?

Orthopädische Beschwerden

Betreuung bei Schmerzen am Bewegungsapparat verursacht durch Arthrosen (Abnützungen) wie Lumbago (Rückenschmerz), Cervicalsyndrom (Nackenschmerz) Bandscheibenvorfall, Kalkablagerungen

Neurologische Erkrankungen

Behandlung bei Kopfschmerz, Migräne, Schwindel

Unfallchirurgische Nachfolgebehandlung

Rehabilitation nach Ruhigstellung oder operativen Eingriffen bei Frakturen, künstlichen Gelenken, Kreuzbandersatz am Knie.

Interne Erkrankungen

Nach Lungenentzündung, COPD, Asthma, Herz-, Lungenoperationen oder langer Bettlägerigkeit

 

 

Osteopathie

 

7 Punkte zur Osteopathie

  • Osteoporose ist eine Krankheit – Osteopathie eine Behandlungsmethode. Wörtlich übersetzt bedeutet „osteo“ Knochen und „pathie“ Krankheit. Die Osteopathie hat sich ausgehend von den Knochen auf alle Gewebe im Körper weiterentwickelt.

  • Die Therapieform, von dem US-amerikanischen Arzt Andrew Taylor Still (1828 – 1917), kann in drei Bereiche unterteilt werden. Der strukturelle Bereich (Knochen, Muskeln, Faszien), der viszerale Bereich (Organe und ihre Befestigungen) und der kraniosakrale Bereich (Mobilität des Zentralnervensystems).

  • Durch manuelle Techniken werden die Strukturen untersucht und harmonisiert. Viele Techniken sind sanft, manche können intensiv gespürt werden. Durch die große Fülle an Möglichkeiten können die für den jeweiligen Patienten geeigneten Techniken, ausgewählt werden.

  • Die Ausbildung zum Osteopathen kann in Österreich von Ärzten und Physiotherapeuten absolviert werden. Sie ist berufsbegleitend und erstreckt sich in Theorie- und Praxisstunden über mehrere Jahre. (Info: www.wso.at)

  • Die Fähigkeit mit den Händen zu spüren und die Ergebnisse in Zusammenhängen zu sehen, ist in der Osteopathie die Grundlage zur Auswahl der einzelnen Techniken, um dem Patienten individuell zur Verbesserung seiner Gesundheit zu verhelfen

  • Daher ist nicht nur das präzise Erlernen von manuellen Techniken, sondern auch mit Wissen über die Physiologie der Körpersysteme umgehen zu können, ein wichtiger Bestandteil osteopathischen Arbeitens.

  • Nach meiner persönlichen Erfahrung im letzen Ausbildungsjahr 2013/14, waren nicht die Techniken der faszinierende Unterschied zu anderen Konzepten. Es ist die umfassende Betrachtung des Menschen, die für mich die Osteopathie zu etwas besonderen macht. Erst die langjährige, intensive Auseinandersetzung mit der „Philosophie hinter den Handgriffen“ ermöglichte mir einen Einblick in die spannende Welt der Osteopathie.

 

Ablauf der Therapie

Nach der Anamnese erfolgte eine genaue Untersuchung des gesamten Körpers und die Planung der Behandlung. Neben der Untersuchung der Knochen und Muskeln von „Kopf bis Fuß“ werden auch die Bauchorgane und die feinen Strukturen im Körper ertastet. Durch diese ganzheitliche Untersuchung kann der Therapeut sich Gedanken zu den Ursachen und Folgeketten machen und einen Behandlungsplan erstellen. Durch stetiges Wiederbefunden versucht man den Hindernissen, die dem Körper am Gesundwerden hindern, auf die Spur zu kommen.

 

Wann hilft Osteopathie?

Störungen des Bewegungsapparates (Rückenschmerzen)

Störungen innerer Organe (Reflux, Harninkontinenz, Verstopfung)

Kopfschmerz, Migräne, Schwindel, Kiefergelenksbeschwerden, Tinnitus

Nach Unfällen und Operationen

Beschwerden der Mütter nach schweren Geburten und Kaiserschnitt